Babymöbel

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Hier ist er, der zweite Teil unserer Babyzimmerserie! Er wird Ihnen helfen die richtigen und notwendigen Babymöbel anzuschaffen!

Sie schmeissen kein Geld zum Fenster raus und noch viel wichtiger, Sie schenken Ihrem Kind etwas mit Weitblick. Wir kennen das Kinderzimmer Ihres Kindes nicht, deshalb bekommen Sie hier von uns allgemeine Tipps.

Zunächst die einzelnen Stationen, die Sie mit Babymöbeln ausstatten sollten:

  1. Ein Bett
  2. Eine Wickelmöglichkeit
  3. Eine Sitzmöglichkeit für Sie als Eltern
  4. Eine warme, kuschelige Fläche auf dem Boden (Platz zum Spielen)
  5. Einen Ort für Kleidung

Diese 5 Stationen sollte das Babyzimmer berücksichtigen. Es sei denn Sie haben ein unglaublich, beneidenswert großes Badezimmer, dann können Sie natürlich auch eine Wickelmöglichkeit im Bad unterbringen. Generell sollten Kindermöbel schadstofffrei sein, d.h. mit einem entsprechenden Siegel versehen sein. (z.B. „blauer Engel“, „TÜV SÜD“,“GS“ oder „natureplus“)

Das Bett

Hier gibt es mehrere Varianten, die nicht zwingend mit dem Babyzimmer zu tun haben, Sie werden sehen.

Das Beistellbett: Ist ein Bettchen, dass Sie an Ihr eigenes Bett befestigen können, aber ACHTUNG, nicht jedes Bettchen passt an jedes Bett. Diese Lösung ist bequem, weil Sie Ihr Baby nachts zu sich heben können, ohne aufstehen zu müssen.

Der Stubenwagen (-Bett): Was für ein unattraktiver Name… ABER keine unattraktive Funktion! Sie können Ihr Baby in der gesamten Wohnung, nach Ihren Bedürfnissen und den Ihres Kindes zum Schlafen legen oder von Raum zu Raum kutschieren. Und auch hier ist Achtung geboten: Die Rollen sollten sich für Ihren Bodenbelag eignen, um Schäden zu vermeiden.

Die Wiege: In einem kleinen schaukelnden Nest fühlen sich die kleinen Säuglinge besonders geschützt und lassen sich durch die Bewegung auch leicht beruhigen. Allerdings wachsen die Kleinen schnell raus und brauchen dann eine größere Schlafmöglichkeit.

Das Gitterbett: Der Klassiker unter den Baby-Kinderbettchen! Die kostenärmste Variante! Im Babyalter mit Gitter, im Kleinkindalter und älter, ohne Gitter. Das Bett wächst quasi mit.

 

Die Wickelmöglichkeit

Die Wickelkommode: Ein vorgefertigtes Möbelstück, dass zum Wickeln dient und Sie danach nie wieder brauchen!

Der Wickelaufsatz: Sie besitzen bereits eine Kommode? Super! Dann messen Sie sie aus und kaufen einen passenden Wickelaufsatz. Ihr Baby hat ausreichend Platz auf der Fläche und Sie haben eine Kommode die Sie mögen, auch nach der Wickelzeit noch.

Das Brett: Klingt erstmal nicht sehr sympathisch, trotzdem habe ich diese Lösung mal gesehen bei einer Familie, die nicht viel Platz hatte. Es ist nicht die rückenschonendste Variante, aber wirklich platzsparend. Diese Familie hat sich ein Brett sägen lassen, dass auf die Badewanne passte. Immer wenn die Windel voll war, wurde das Brett auf die Wanne gelegt und gewickelt. Es ist nicht unsere Empfehlung es so zu machen, aber in diesem Fall war es einfach toll, denn die zwei Kinder teilten sich ein Zimmer… es war also schon sehr voll.

Die Sitzmöglichkeit für Sie

Es gibt zahlreiche Gründe dafür, dass Sie eine Sitzmöglichkeit im Babyzimmer benötigen. Die wichtigsten: Wenn Sie stillen brauchen Sie es bequem und wenn Sie sich im Raum Ihres Kindes aufhalten, möchten Sie nicht immer stehen oder auf dem Boden knien.

Das Sofa: Kann ja auch ein kleines sein oder eins zum ausziehen, dann können Sie dort sogar mal ein (nötigen) power nap halten…

Der Sessel: Die platzsparende Option, die aber sicher auch für Gemütlichkeit sorgt.

Die Spielfläche auf dem Boden 

Kleine Fläche: Ein Teppich, ist ein MUSS! Nicht im ganzen Raum, aber die Spielfläche sollte einen Teppich haben. Auch Felle und Kissen können hier Platz finden, es ist weich und der wechsel der Materialien ist spannend zu fühlen.

Große Fläche: Schaffen Sie Inseln. Natürlich darf auch hier der Teppich nicht fehlen, aber versuchen Sie Abgrenzungen zu schaffen, mit Hilfe von Kissen, Decken, weichen Boxen… damit Ihr Baby sich nicht verloren fühlt in dem großen Raum.

Einen Ort für Kleidung

Der Kleiderschrank: Verleitet oft dazu mehr zu kaufen als Ihr Baby tatsächlich braucht. Deshalb Vorsicht bei der Größe, Sie wollen sich und Ihr Kind nicht zu müllen (Nicht WAHR?!)

Die Wickelkommode (- mit Aufsatz): Je nach Größe des Möbelstücks, lassen sich vielleicht auch hier die kleinen Bodies, Mützchen usw verstauen.

Das Brett und die Boxen: Bringen Sie ein Board oder mehrere an der Wand an, stellen Sie Boxen darauf, die Sie mit der Kleidung Ihres Babys füllen. Sie werden vor Neid erblassen, denn die Kleidung Ihres Sprösslings ist organisierter als Ihre, richtig? 

 

So! Nun haben wir Sie aber ordentlich mit Infos gefüttert. Erzählen Sie uns wie Sie Ihr Babyzimmer einrichten wollen, was ist in Ihren Augen das Wichtigste? Schreiben Sie Ihre Meinung einfach unter diesen Beitrag. Sie haben den letzten Beitrag noch nicht gelesen? Hier können Sie nochmal unsere Gestaltungstipps nachlesen.

Im nächsten und letzten Beitrag zum Thema Babyzimmer, wird es um die notwendigen Details gehen. Eine Auflistung der ersten Babyausrüstung, damit Sie und Ihr Kind gewappnet sind! 

Eine Antwort

  1. Tanja
    | Antworten

    Also für uns war noch ganz wichtig Platz für die Utensilien beim wickeln zu haben ….Feuchttücher , Windeln ,Waschlappen und co brauchen einen guten Platz falls auf der Wickelkommode kein Platz mehr ist .wir haben dafür ein Wandregal angebracht und die Fensterbank genutzt !!!!! Aber sonst haben wir tatsächlich auch nicht mehr Möbel im Kinderzimmer als Bett , Schrank , Sitzmöbel und Kuschelecke 🙂

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